Sänger Fabian Wegerer: Von Österreich in die Ohren

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Wieso entscheidet man sich als junger Sänger für deutschen Gesang? Das – und einiges mehr – wollten wir von Fabian Wegerer wissen.

Über eineinhalb Millionen Plays hat „Wenn jetzt für immer wär“ bei Veröffentlichung dieses Texts bereits – und dahinter steckt ein junger Österreicher, Fabian Wegerer. Pop und Dance treffen hier aufeinander, was für deutschsprachige Songs längst gängig ist. Aber wie sieht der Sänger selbst seine Arbeit, welche Rolle spielt Social Media dabei?

Das wollten wir von Fabian Wegerer wissen und haben ihn gebeten, unsere Sätze zu vervollständigen – von seiner Entscheidung für deutschen Gesang bis zu Veränderungen in seinem Leben.

1997, in meinem Geburtsjahr, waren schon mal deutsche Songs stark in den Charts vertreten, etwa Sabrina Setlurs „Du liebst mich nicht“. Ich selbst singe deutsch, weil…

  • ich finde, dass ich so am besten ausdrücken kann, was ich sagen will. Außerdem liebe ich die Herausforderung, die eigentlich so „harte“ Sprache Deutsch weich und sanft klingen zu lassen.

„Wenn jetzt für immer wär“ war mein erster eigener Song. Als das Musikvideo dazu im Kasten war, dachte ich…

  • wow, davon hast du solange geträumt. Der zweite Gedanke war dann: Ab ins Bett, da wir bis um sechs Uhr früh gedreht haben.

Lange Zeit waren die Single- oder Album-Charts ein wichtiger Maßstab für den Erfolg von Musik. Heute, in Zeiten von Download-Zahlen, YouTube- und Spotify-Aufrufen, zählt für mich…

  • meine Songs/deren Aussage und meine Stimme so weit wie möglich zu verbreiten. Da helfen Plattformen wie Instagram, Facebook und Youtube natürlich immens, es ging noch nie leichter eine große Anzahl an Menschen zu erreichen.

Jetzt, da auch der Song „Mein Kopf feiert Frühling“ raus ist und ich für „Meerweh“ gerade das Musikvideo drehe, ändert sich in meinem Leben…

  • dass der Traum, Sänger zu werden, immer mehr zur Realität wird und andere Sachen, wie zum Beispiel mein Studium, immer mehr in den Hintergrund rücken, was nicht immer von Vorteil ist haha.

Um gesehen und wahrgenommen zu werden, habe viele Musiker Facebook und Instagram, ich auch. Meine Postings mache ich…

  • manchmal sehr organisiert und geplant, oft aber auch ganz spontan. Ich versuche den Leuten zu zeigen, was ich mache und warum ich es mache. Man muss den Leuten Einblick in seine Welt geben, und natürlich versuchen, diese „Welt“ interessant zu präsentieren.

Gedanken, ob es als hauptberuflicher Musiker auch nicht klappen könnte,…

  • kommen schon ab und an auf, aber ich versuche da immer ganz schnell, an was anderes zu denken. Mehr als versuchen und alles dafür zu geben kann ich eh nicht machen, wenn’s klappt dann klappt’s, wenn nicht hab ich ja Gott sei Dank noch mein Studium.

Wenn ich gefragt werde, was ich in zehn Jahren beruflich mache, antworte ich…

  • mit: „Kennst du das Olympiastadion? Ja? Dort singe ich mir vor hoffentlich ganz vielen begeisterten Menschen die Seele aus dem Leib.“